Dramatische Westerwald-Landschaft mit Windenergieanlagen, großem Solarpark und Batteriespeicher. Darüber die Schlagzeile „Wer plant was? Beim Energie-Umbau“ sowie der Hinweis „Wind, Solar, Speicher“.

Windräder mit mehr als 250 Metern Gesamthöhe, neue Solarparks, Repowering und Batteriespeicher: Im Westerwaldkreis laufen zahlreiche Energieprojekte gleichzeitig. Über einige davon hat 2halb3 bereits berichtet. Unsere neue Recherche zeigt nun erstmals das größere Bild – und damit Fragen, die weit über einzelne Standorte hinausgehen.

Wind, Solar, Speicher: Der Westerwald wird zur Energielandschaft

Wer durch den Westerwald fährt, sieht Wälder, Höhenzüge, Felder und Dörfer – und vielerorts bereits Windräder. Unsichtbar bleiben dagegen die Planungen, Verträge und Genehmigungsverfahren, die hinter den Kulissen laufen.

Doch genau dort verändert sich der Westerwaldkreis gerade erheblich.

In Mörlen sind drei neue Windenergieanlagen genehmigt, bei Oberrod laufen die Verfahren für zwei weitere. Auf der Haiderbachhöhe bei Wittgert wird bereits gebaut. Willmenrod beschäftigt seit Jahren eine Anlage auf dem Watzenhahn. Rund um Girod, Großholbach, Heilberscheid und Nomborn entwickelt EnBW den Windpark Eisenbachhöhen. Waigandshain und der Hartenfelser Kopf sollen repowert werden. Zwischen Helferskirchen, Leuterod, Vielbach und Quirnbach sorgt das Projekt „Drei Eichen“ schon jetzt für heftige Diskussionen.

Parallel entsteht eine zweite Energielandschaft. Zwischen Weltersburg und Guckheim soll eine ehemalige Tongrube mit rund 26.000 Solarmodulen belegt werden. Kommunen planen eigene Freiflächenanlagen. In Oberhaid werden Photovoltaik und Batteriespeicher kombiniert. In Ebernhahn wurde unter dem Namen „Desper“ ein eigenständiges Speicherprojekt vorgestellt. Belastbare Angaben zu dessen Größe sind öffentlich bislang kaum zu finden.

Über mehrere dieser Vorhaben hat 2halb3 bereits berichtet. Nun haben wir Genehmigungsunterlagen, Ratsinformationen, Bauleitplanungen, UVP-Verfahren und Veröffentlichungen der Projektierer zusammengeführt.

Erst in der Gesamtschau zeigt sich die Dimension: Es geht längst nicht mehr um einige verstreute Windräder oder Solarflächen. Es geht um den Umbau einer ganzen Energieinfrastruktur.

Viele Einzelprojekte – ein großer Umbau

Die öffentliche Debatte bleibt meist lokal. In Mörlen spricht man über Mörlen, in Oberrod über Oberrod und rund um Vielbach über „Drei Eichen“. Das ist verständlich. Wer eine Anlage künftig vom Wohnzimmerfenster aus sehen könnte, interessiert sich zunächst für dieses eine Projekt.

Politisch und infrastrukturell greift diese Sicht jedoch zu kurz.

Für Mörlen hat die SGD Nord drei Windenergieanlagen mit jeweils 6,8 Megawatt genehmigt. Jede soll 266,5 Meter hoch werden. Zusammen erreichen sie mehr als 20 Megawatt Leistung. Nach Angaben der Behörde waren über 25 Fachstellen am Verfahren beteiligt.

Nur wenige Kilometer entfernt beantragt JUWI bei Oberrod zwei weitere Anlagen. Auch sie werden gewaltig: 169 Meter Nabenhöhe, 162 Meter Rotordurchmesser und 250 Meter Gesamthöhe. Jede Vestas V162 soll 6,2 Megawatt leisten. Das Vorhaben ist längst mehr als eine frühe Überlegung. Die öffentliche Auslegung hat stattgefunden; im UVP-Portal stehen umfangreiche Antrags- und Umweltunterlagen. Dort finden sich sogar Angaben zu Herstell-, Rohbau- und Rückbaukosten – teilweise allerdings geschwärzt.

An diesem Punkt beginnt die eigentliche Recherche. Über die Höhe eines Windrades lässt sich leicht sprechen. Schwieriger sind die Fragen dahinter: Wer stellt die Flächen bereit? Welche Pachten wurden vereinbart? Was erhält die Standortgemeinde? Wo wird der Strom eingespeist? Welche Sicherheiten gibt es für den Rückbau? Und wie stark verändern Zufahrten und Kabeltrassen das Gelände zusätzlich?

Das sind keine Argumente gegen Windenergie. Es sind selbstverständliche Fragen bei Investitionen dieser Größenordnung.

Willmenrod zeigt, wie lange solche Entwicklungen dauern können. Bereits im Juni 2021 verglich der Ortsgemeinderat zwei Angebote für eine Windenergieanlage auf dem Watzenhahn. Danach ging es um die Verpachtung einer kommunalen Waldfläche. Die damaligen Ratsunterlagen der Verbandsgemeinde Westerburg sind weiterhin öffentlich einsehbar. Wenige Wochen später beriet der Rat nichtöffentlich über die Ergebnisse der Pachtverhandlungen.

Aus einer Flächenentscheidung wird irgendwann ein konkretes Energieprojekt. Spätestens dann muss sich beziffern lassen, welchen Vorteil eine Gemeinde hat, wenn sie eigene Flächen über Jahrzehnte zur Verfügung stellt. Pacht, kommunale Beteiligung, Zahlungen nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz, Gewerbesteuer, Vertragslaufzeit und Rückbau gehören gemeinsam auf den Tisch.

Das gilt ebenso für das Repowering bestehender Parks. In Waigandshain sollen bis zu vier moderne Anlagen den alten Windpark ersetzen. Die Zahl der Windräder kann dadurch sinken, ihre Leistung steigt jedoch deutlich. Nach Angaben der Verbandsgemeinde Rennerod wächst die installierte Leistung von rund 18 auf etwa 25 Megawatt. Der prognostizierte Jahresertrag soll sich von ungefähr 35 auf rund 68 Millionen Kilowattstunden nahezu verdoppeln. Die neuen Anlagen erreichen voraussichtlich eine Nabenhöhe von etwa 180 Metern. Die Verträge zwischen Ortsgemeinde und evm sind bereits geschlossen.

Die bloße Zahl der Windräder sagt deshalb wenig aus. Repowering bedeutet häufig: weniger Anlagen – aber wesentlich größere und leistungsfähigere.

Zu jedem Windrad gehören Wege, Kabel und Anschlüsse

Besonders deutlich wird der Wandel auf den Eisenbachhöhen südöstlich von Montabaur. EnBW plant auf Flächen von Girod, Großholbach, Heilberscheid und Nomborn bis zu sechs Windenergieanlagen. Das Projektgebiet umfasst nach Unternehmensangaben rund 170 Hektar. Mit den Ortsgemeinden bestehen bereits Verträge; die Fläche ist seit Jahren in der Windenergieplanung der Verbandsgemeinde verankert. Auf der Projektseite von EnBW sind inzwischen auch die vorgesehenen Standorte zu sehen.

An den Türmen endet das Projekt nicht. Der erzeugte Strom braucht Kabel, leistungsfähige Anschlüsse und möglicherweise neue Umspannwerke. Hinzu kommen Zufahrten, Trafostationen und Netzverknüpfungspunkte. Aus einzelnen Windrädern wird so ein zusammenhängendes Infrastrukturprojekt.

Auch große Solarparks reichen weit über ihre eingezäunte Fläche hinaus. Der Solarpark Weltersburg-Guckheim soll auf rund 13 Hektar der ehemaligen Tongrube „Erna-Marie“ entstehen. Vorgesehen sind etwa 26.000 Module mit insgesamt rund 16 Megawattpeak. Sie sollen jährlich ungefähr 17 Millionen Kilowattstunden Strom erzeugen. Bis zur Umspannanlage Westerburg braucht es dafür eine rund vier Kilometer lange Kabelverbindung.

Die sichtbare Anlage ist also nur ein Teil der Geschichte. Der andere liegt unter der Erde.

Ende Mai 2026 berichtete die Gemeinde Guckheim, der Boden werde auf seine Standfestigkeit geprüft und ein Generalunternehmer gesucht. Anschließend sollten die Bauarbeiten kurzfristig beginnen. Zuvor hatte das Projekt einen Zuschlag in der EEG-Ausschreibung erhalten. Die Inbetriebnahme wird nach aktuellem Stand für 2027 angestrebt.

Besondere Aufmerksamkeit verdienen die wirtschaftlichen Vereinbarungen. Laut einer von Guckheim veröffentlichten Stellungnahme wurden Nutzungs- und städtebauliche Verträge geschlossen. Einzelne Konditionen nennt die Gemeinde mit Verweis auf Datenschutz und Vertraulichkeit nicht.

Das kann rechtlich zulässig sein. Die politische Frage bleibt trotzdem: Wie viel muss eine Kommune offenlegen, damit Bürger beurteilen können, ob ein langfristiges Energieprojekt für ihre Gemeinde tatsächlich ein gutes Geschäft ist?

Beim Windprojekt „Drei Eichen“ prallen die Interessen bereits offen aufeinander. Die evm spricht von bis zu sieben Anlagen zwischen Vielbach, Leuterod, Helferskirchen und Quirnbach. Im Februar 2026 stellte der Konzern seine Pläne erstmals einem größeren Publikum vor. Er wirbt mit Klimaschutz, Versorgungssicherheit und regionaler Wertschöpfung. Die Projektvorstellung der evm ist öffentlich abrufbar.

Gleichzeitig wächst der Widerstand. Schnell entstehen zwei Lager: Wer Fragen stellt, gilt als Windkraftgegner. Wer das Vorhaben unterstützt, wird von der anderen Seite zum Lobbyisten erklärt. Damit ist niemandem geholfen.

Für eine unabhängige Recherche zählen weder Unterstellungen noch Gerüchte. Entscheidend sind Beschlüsse, Verträge, Flächen, Planungsunterlagen und Geldströme. Wann begannen die Gespräche mit Grundstückseigentümern? Wann kannten die Gemeinden konkrete Standorte? Welche Pachtmodelle wurden angeboten? Was erwarten die einzelnen Ortsgemeinden wirtschaftlich? Welche Pflichten übernimmt der Projektierer? Und wann erhielt die Öffentlichkeit genügend Informationen, um das Gesamtprojekt beurteilen zu können?

Diese Fragen sind weder für noch gegen Windkraft. Sie sind für Transparenz.

Solarparks und Speicher wachsen leiser

Windräder dominieren die Wahrnehmung, weil sie weithin sichtbar sind. Freiflächen-Photovoltaik entwickelt sich dagegen deutlich geräuschloser. Doch auch dort summieren sich die Flächen.

In Vielbach schaffen die Verbandsgemeindewerke Selters die planungsrechtlichen Voraussetzungen für die PV-Freiflächenanlage „Mühlensteg“. Der Planbereich umfasst rund 32.855 Quadratmeter. Davon sind etwa 26.675 Quadratmeter als Netto-Baufläche für Photovoltaik vorgesehen. Die vollständige Bauleitplanung hat die VG Selters veröffentlicht.

Fast gleichzeitig läuft in Hartenfels das kommunale Vorhaben „Schwarzewies“. Sein Plangebiet umfasst rund 26.950 Quadratmeter; etwa 14.510 Quadratmeter sind als Netto-PV-Fläche vorgesehen. Auch dort treten die Verbandsgemeindewerke als Projektträger auf.

Damit verändert sich die Rolle der Kommune. Sie schafft nicht mehr nur Baurecht und bewertet private Vorhaben. Über ihre Werke wird sie selbst zum wirtschaftlichen Akteur. Das kann Einnahmen und Einfluss in der Region halten. Die kritische Kontrolle wird dadurch aber nicht überflüssig – im Gegenteil.

Wer entscheidet über Investitionen? Wie hoch ist der Kapitaleinsatz? Auf welchen Annahmen beruht die Wirtschaftlichkeit? Wie werden Risiken verteilt? Was geschieht bei sinkenden Strompreisen oder steigenden Baukosten? Bei privaten Projektierern gelten solche Fragen als selbstverständlich. Für kommunale Unternehmen muss derselbe Maßstab gelten.

Noch weniger Aufmerksamkeit erhalten Batteriespeicher. Dabei könnten gerade sie die nächste große Ausbaustufe im Westerwald einleiten.

Oberhaid liefert ein frühes Beispiel. Dort wird eine Freiflächen-Photovoltaikanlage mit rund 5,4 Megawatt installierter Leistung mit einem Speicher kombiniert. Nach Angaben der Verbandsgemeinde soll er eine flexiblere Einspeisung ermöglichen – etwa bei hoher Nachfrage oder Engpässen im Netz. Für das Projekt wurde außerdem eine Bürgerfinanzierung über insgesamt 800.000 Euro aufgelegt. Die VG Ransbach-Baumbach informiert darüber vergleichsweise ausführlich.

Eine entscheidende technische Angabe fehlt jedoch: die konkrete Leistung und Speicherkapazität der Batterie. Deshalb bleibt offen, ob ein kleiner Projektspeicher oder eine energiewirtschaftlich deutlich bedeutendere Anlage geplant ist.

Noch dünner ist die öffentliche Informationslage in Ebernhahn. Am 11. September 2025 befassten sich Ortsgemeinderat sowie Haupt- und Finanzausschuss mit dem Tagesordnungspunkt „Vorstellung Projekt Batteriespeicher Desper“. Das belegen die öffentlich einsehbaren Sitzungsunterlagen der VG Wirges.

Danach bleiben fast nur Fragen: Welche Leistung ist vorgesehen? Wie groß soll die Kapazität in Megawattstunden werden? Wer entwickelt das Projekt? Welche Fläche ist betroffen? Wo befindet sich der Netzanschlusspunkt? Welches Brandschutzkonzept gibt es? Und was erhält die Gemeinde?

Aus den leicht zugänglichen öffentlichen Informationen lässt sich das bislang nicht beantworten. Das beweist keinen Missstand. Es ist aber ein ziemlich guter Grund, genauer hinzusehen.

Wer entscheidet, wer verdient – und wer trägt das Risiko?

Wie grundlegend sich die Energielandschaft verändert, zeigt die Verbandsgemeinde Montabaur. Dort haben sich 25 Kommunen in der VGM EE zusammengeschlossen. Die kommunale Gesellschaft soll geeignete Flächen für Wind- und Solarenergie sichern und vermarkten. Batteriespeicher gehören ausdrücklich zum Geschäftsmodell. Einnahmen, Kapital und Einfluss sollen stärker in der Region bleiben.

Damit verschiebt sich das Machtgefüge. Kommunen, die früher vor allem mit Projektierern über ihre Flächen verhandelten, wollen nun selbst gestalten.

Im Juli 2026 folgte der nächste Schritt: Für die Entwicklung großer Photovoltaikanlagen wählte die VGM EE Trianel Energieprojekte als strategischen Partner. Konkrete neue Flächen wurden damals noch nicht öffentlich genannt.

Das Modell kann wirtschaftlich attraktiv sein. Es verspricht mehr kommunalen Einfluss und womöglich höhere Einnahmen. Doch kommunale Beteiligung ist kein Freifahrtschein. Wenn öffentliche Körperschaften unternehmerische Risiken eingehen, muss nachvollziehbar sein, nach welchen Kriterien sie Standorte auswählen, wie sie Investitionen finanzieren und wer bei Fehlentwicklungen haftet.

Transparenz wird nicht weniger wichtig, weil eine Kommune beteiligt ist. Gerade dann wird sie besonders wichtig.

Die Energiewende wird gern in Kilowattstunden erklärt: so viel Strom für so viele Haushalte. Diese Zahlen sind verständlich, erzählen aber nur einen Teil der Geschichte.

Windparks verändern Landschaftsräume. Solarparks beanspruchen Flächen. Leitungen verlaufen über Grundstücke. Umspannwerke schaffen neue technische Standorte. Batteriespeicher stellen zusätzliche Anforderungen an Netze und Brandschutz. Zugleich können Pacht, Gewerbesteuer, Beteiligungen und kommunale Stromprojekte kleinen Gemeinden erhebliche Einnahmen bringen.

All das gehört in dieselbe Rechnung.

Deshalb wäre es zu billig, diese Recherche in „für“ oder „gegen“ die Energiewende einzuteilen. 2halb3 wird weder PR-Texte von Projektentwicklern nacherzählen noch jeden neuen Mast zum Skandal erklären.

Wir wollen wissen, was tatsächlich passiert: Wer entscheidet? Wer investiert? Wer verdient? Welche Flächen sind betroffen? Welche Risiken entstehen? Und erfährt die Öffentlichkeit früh genug davon, um sich selbst ein Urteil zu bilden?

Unsere bisherige Berichterstattung war deshalb erst der Anfang. Wir werden die Standorte einzeln untersuchen, Genehmigungen auswerten, Projektgesellschaften nachvollziehen, Netzanschlüsse suchen und kommunale Einnahmen soweit möglich beziffern. Bei Windparks interessieren uns neben Höhe und Leistung auch Flurstücke, Zufahrten, Eingriffe und Rückbau. Bei Photovoltaik prüfen wir Eigentumsverhältnisse und wirtschaftliche Vereinbarungen. Bei Batteriespeichern stehen Netzanschluss, Leistung, Kapazität und Brandschutz im Mittelpunkt.

Dazu entsteht eine fortlaufend aktualisierte Karte der Energieprojekte im Westerwaldkreis. Wo Behörden exakte Koordinaten veröffentlichen, kartieren wir exakt. Ist nur ein Projektgebiet bekannt, zeigen wir auch nur dieses Gebiet. Eine Karte soll informieren – und keine Genauigkeit vortäuschen, die ihre Quellen nicht hergeben.

Vielleicht haben Sie als Grundstückseigentümer bereits ein Angebot erhalten. Wurden in Ihrer Umgebung Flächen vermessen, Wege begangen oder Kabeltrassen untersucht? Gab es eine Projektvorstellung, von der außerhalb Ihrer Gemeinde kaum jemand erfahren hat? Oder besitzen Sie Unterlagen, die zwar öffentlich zugänglich, aber weitgehend unbekannt sind?

Dann schreiben Sie uns.

Ein Hinweis bleibt zunächst ein Hinweis. Wir prüfen ihn, bevor wir daraus eine Tatsachenbehauptung machen.

Bei Vorhaben, die Landschaft, Infrastruktur und kommunale Haushalte über Jahrzehnte prägen, sollte eine einfache Regel gelten:

Große Projekte vertragen große Öffentlichkeit.

Die Energiewende darf ambitioniert sein. Die Informationslücken müssen es nicht sein.

Quellen und Recherchegrundlage

Dieser Beitrag basiert auf eigener Recherche von 2halb3 und dem Abgleich öffentlich zugänglicher Genehmigungsunterlagen, UVP-Verfahren, Ratsinformationen, Bauleitplanungen sowie Veröffentlichungen von Behörden, Kommunen und Projektträgern. Recherche- und Datenstand ist der 12. August 2026.

Zu den zentralen Primärquellen gehören die Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord, das UVP-Portal zum Windpark Oberrod, die Projektinformationen der EnBW zu den Eisenbachhöhen, die Unterlagen der VG Westerburg zu Willmenrod, die Informationen der VG Rennerod zum Repowering Waigandshain, die Planungen der evm zu „Drei Eichen“, die Veröffentlichungen zum Solarpark Weltersburg-Guckheim, die Bauleitplanverfahren zu Mühlensteg und Schwarzewies, die Informationen zum Solar- und Speicherprojekt Oberhaid, die Ratsunterlagen zum Batteriespeicher Desper sowie die Informationen der VG Montabaur zur kommunalen Energiegesellschaft VGM EE.

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