Dunkle illustrative Darstellung eines modernen Klinikneubaus in Koblenz-Metternich mit gelbem Ortsbalken „Koblenz | Metternich“.

2022 wurden für den ersten Bauabschnitt 221 Millionen Euro genannt. Heute weist der Bundesbau 275,8 Millionen Euro genehmigte Baukosten für das OP- und Funktionsgebäude aus. Die Gebäudegröße hat sich seit 2021 praktisch nicht verändert – eine öffentlich nachvollziehbare Kostenbrücke zwischen den Beträgen haben wir nicht gefunden. Der Vergleich mit anderen Klinikneubauten zeigt allerdings auch: Der heutige Quadratmeterpreis ist hoch, aber nicht offensichtlich aus dem Markt gefallen.

Koblenzer OP-Neubau: Woher kommen die zusätzlichen Millionen?

Koblenz. 275,8 Millionen Euro Baukosten für 19.800 Quadratmeter Nutzungsfläche: Auf den ersten Blick ist das eine Zahl, die Fragen provoziert. Rechnerisch kostet jeder Quadratmeter Nutzungsfläche des neuen Operations- und Funktionsgebäudes am Bundeswehrzentralkrankenhaus rund 13.930 Euro. Hinzu kommen weitere 85 Millionen Euro für medizinisches Gerät. Doch die tiefere Recherche führt zu einem differenzierteren Ergebnis: Einen Beleg dafür, dass der Neubau grundsätzlich überteuert ist, liefern die Zahlen nicht. Dafür taucht eine andere, bislang öffentlich nicht sauber erklärte Frage auf – die Entwicklung von 221 auf 275,8 Millionen Euro.

Der aktuelle Bundesbau-Projektstand nennt für den Neubau eine Bruttogrundfläche von rund 48.500 Quadratmetern, eine Nutzungsfläche von rund 19.800 Quadratmetern und genehmigte Baukosten von 275,8 Millionen Euro. Der Baukörper umfasst zwei Unter- und fünf Obergeschosse. Untergebracht werden unter anderem 16 Operationssäle, Radiologie mit MRT, Pathologie, eine GMP-Herstellungsapotheke, Zentralsterilisation, Intensivmedizin, zentrale Notaufnahme und ein Hubschrauberlandeplatz.

Damit entfallen nur rund 40,8 Prozent der Bruttogrundfläche auf ausgewiesene Nutzungsfläche. Bei einem hoch technisierten Krankenhaus ist das allein noch kein Warnsignal: Technik-, Verkehrs-, Konstruktions- und Erschließungsflächen beanspruchen erheblichen Raum. Interessanter ist deshalb weniger die absolute Fläche als ihre Entwicklung.

Das Gebäude war 2021 schon praktisch so groß wie heute

Eine Vergabe aus dem Jahr 2021 beschreibt das OP- und Funktionsgebäude bereits mit rund 19.600 Quadratmetern Nutzungsfläche und 48.600 Quadratmetern Bruttogrundfläche. Bedarfs- und Entwurfsplanung waren zu diesem Zeitpunkt abgeschlossen, die Ausführungsplanung befand sich in der Finalisierung.

Heute stehen 19.800 Quadratmeter Nutzungsfläche und 48.500 Quadratmeter Bruttogrundfläche in der offiziellen Projektübersicht. Die Größenordnung des Gebäudes hat sich seit 2021 also praktisch nicht verändert.

Genau das wird für die Kostenfrage wichtig.

Bei der Grundsteinlegung 2022 wurden für den ersten Bauabschnitt 221 Millionen Euro für die Infrastruktur und weitere 85 Millionen Euro für medizinisches Gerät kommuniziert. Die Fertigstellung war damals für 2027 vorgesehen.

Im Juni 2024 schrieb die Bundeswehr dagegen über das OP- und Funktionsgebäude: Der Bau solle 2027 komplett fertiggestellt sein, die Kosten würden sich dann auf rund 275 Millionen Euro belaufen.

Der Bundesbau nennt aktuell sogar exakt 275,8 Millionen Euro genehmigte Baukosten.

Zwischen 221 und 275,8 Millionen Euro liegen damit rechnerisch 54,8 Millionen Euro beziehungsweise 24,8 Prozent.

Das ist zunächst nur eine Differenz zwischen veröffentlichten Beträgen – noch kein belastbarer Nachweis von 54,8 Millionen Euro tatsächlicher Mehrkosten. Die Veröffentlichungen verwenden nicht vollständig dieselben Bezeichnungen: 2022 ist von Infrastruktur beziehungsweise dem ersten Bauabschnitt die Rede, heute von genehmigten Baukosten des Operations- und Funktionsgebäudes. Ob Kostengruppen, Preisstände und Abgrenzungen vollständig identisch sind, geht aus den öffentlich zugänglichen Angaben nicht hervor.

Genau darin liegt allerdings das Transparenzproblem: Eine nachvollziehbare Überleitung, die den früheren Kostenstand mit den heutigen 275,8 Millionen Euro verbindet, ist öffentlich nicht erkennbar.

Die größere Gebäudefläche erklärt den Sprung nicht

Dabei hat sich das Projekt tatsächlich einmal erheblich vergrößert – nur deutlich früher.

Eine europäische Vergabebekanntmachung aus der frühen Planungsphase beschrieb 2015 auf Basis der Masterplanung 2013/2014 für den ersten Bauabschnitt noch ein Funktionsgebäude mit rund 32.860 Quadratmetern Bruttogrundfläche.

Gegenüber den heutigen 48.500 Quadratmetern sind das rund 15.640 Quadratmeter mehr, also knapp 48 Prozent.

Das ist eine erhebliche Veränderung des ursprünglichen Raumprogramms. Doch diese Entwicklung kann die Differenz zwischen den 2022 veröffentlichten 221 Millionen und dem heutigen Stand nicht erklären: Bereits 2021 lag das Gebäude bei rund 48.600 Quadratmetern BGF. Die große Flächenerweiterung war also schon vollzogen, bevor die 221 Millionen Euro öffentlich genannt wurden.

Das verschiebt die entscheidende Frage: Wenn die Fläche seit 2021 praktisch gleich geblieben ist, was steckt dann hinter dem später veröffentlichten höheren Kostenstand?

Baupreise erklären einen Teil – aber rechnerisch nicht alles

Ein möglicher Faktor ist offensichtlich: Die Baupreise sind massiv gestiegen.

Der Baupreisindex des Statistischen Bundesamtes für Bürogebäude – kein Krankenhausindex, aber ein brauchbarer Orientierungswert für komplexen Nichtwohnungsbau – lag im dritten Quartal 2022 bei 119,9 Punkten. Im zweiten Quartal 2024 waren es 131,0 Punkte. Das entspricht einer Steigerung um rund 9,3 Prozent.

Würde man die 221 Millionen Euro rein rechnerisch mit genau dieser Entwicklung fortschreiben, ergäben sich rund 241,5 Millionen Euro.

Die Bundeswehr nannte bereits im Juni 2024 rund 275 Millionen Euro.

Damit bleibt gegenüber dieser groben Indexrechnung eine Differenz von mehr als 33 Millionen Euro.

Diese Rechnung ist ausdrücklich kein Nachweis zusätzlicher Projektkosten. Der Destatis-Index bezieht sich auf Bürogebäude, nicht auf hoch technisierte Krankenhäuser. Zudem ist nicht bekannt, welchen Preisstand die 221-Millionen-Euro-Angabe tatsächlich zugrunde legte oder ob beide Beträge dieselben Kostengruppen umfassen.

Sie zeigt aber: Mit der allgemeinen Baupreissteigerung allein lässt sich der öffentlich sichtbare Unterschied nicht überzeugend erklären, sofern die beiden Kostenstände tatsächlich weitgehend vergleichbar sind.

Ist Koblenz mit knapp 14.000 Euro je Nutzquadratmeter zu teuer?

Hier wird die Recherche überraschend.

Teilt man die heutigen 275,8 Millionen Euro durch die 19.800 Quadratmeter Nutzungsfläche, ergeben sich rund 13.930 Euro je Quadratmeter NUF. Bezogen auf die Bruttogrundfläche sind es rund 5.687 Euro je Quadratmeter.

Das wirkt enorm. Ein Blick auf andere aktuelle Krankenhausbauten relativiert die Zahl jedoch.

Ein funktional besonders interessanter Vergleich ist der Erweiterungsbau des Universitätsklinikums Frankfurt. Dort entstanden unter anderem Intensivbereiche, OP- und Eingriffsräume, Neuroradiologie, Nuklearmedizin, Apotheke mit GMP-Bereich und Labore. Die dokumentierten Kosten der Kostengruppen 1 bis 7 betrugen 263,1 Millionen Euro bei 19.700 Quadratmetern Nutzungsfläche und 56.200 Quadratmetern BGF. Das entspricht etwa 13.355 Euro pro Quadratmeter Nutzungsfläche.

Koblenz liegt damit bezogen auf die Nutzungsfläche nur rund vier Prozent darüber.

Das neue Heidekreis-Klinikum kommt bei rund 278 Millionen Euro und etwa 22.800 Quadratmetern Nutzungsfläche auf ungefähr 12.190 Euro je Quadratmeter NUF.

Beim Klinikum Memmingen stehen rund 500 Millionen Euro für 34.908 Quadratmeter Nutzfläche im Raum – rund 14.320 Euro je Quadratmeter.

Diese Werte sind nicht eins zu eins vergleichbar. Projektumfang, Medizintechnik, Kostengruppen, Bauzeit, Preisstände und medizinische Funktionen unterscheiden sich. Sie reichen aber für eine wichtige journalistische Einordnung:

Für die These, dass der Koblenzer Neubau allein wegen seines heutigen Quadratmeterpreises außergewöhnlich teuer oder gar überteuert sei, gibt es keinen belastbaren Beleg.

Der heutige Kostenwert bewegt sich vielmehr innerhalb einer Größenordnung, die auch bei anderen modernen Krankenhausbauten zu beobachten ist.

Was den Koblenzer Neubau besonders teuer macht

Hinzu kommt die technische Komplexität.

Der Bund beschreibt einen außergewöhnlich schwierigen und inhomogenen Baugrund. Rund 490 Bohrpfähle mit teilweise bis zu 30 Metern Länge wurden eingebracht. Etwa 400 Verpressanker sichern die Baugrube. Rund 120.000 Kubikmeter Erdmaterial wurden abtransportiert.

Im Gebäude entstehen gleichzeitig Bereiche mit besonders hohen Anforderungen an Hygiene, Lüftung, Stromversorgung, Redundanz, Reinraumtechnik und medizinische Infrastruktur. 16 Operationssäle, Intensivmedizin, MRT, Sterilisation, GMP-Apotheke und Hubschrauberlandeplatz sind mit einem normalen Verwaltungs- oder Bettengebäude nicht vergleichbar.

Das sind plausible Kostentreiber. Was öffentlich weiterhin fehlt, ist jedoch ihre finanzielle Zuordnung: Welcher Teil der heutigen 275,8 Millionen entfällt auf Baupreissteigerungen? Welcher auf Baugrund und Gründung? Welche Planungs- oder Ausführungsänderungen kamen hinzu? Welche Risikovorsorgen wurden erhöht? Welche zusätzlichen Leistungen wurden genehmigt?

Aus der öffentlich auffindbaren Projektkommunikation lässt sich das derzeit nicht rekonstruieren.

Der Zeitplan wirft inzwischen eine zweite Frage auf

Auch beim Termin entsteht inzwischen ein erklärungsbedürftiges Bild.

Der Bundesbau weist aktuell als „Bauende (BAST 800)“ weiterhin November 2026 aus. Gleichzeitig soll der Simulationsbetrieb mit anschließender Inbetriebnahme 2027 erfolgen.

Die Bundeswehr erklärte bereits 2024, das OP- und Funktionsgebäude solle 2027 komplett fertiggestellt sein.

Am 4. September 2026 veröffentlichte der LBB jedoch eine neue Ausschreibung für WC- und mobile Trennwände ausdrücklich im 1. Bauabschnitt des OP- und Funktionsgebäudes. Die geschätzte Ausführungsdauer beginnt am 3. Mai 2027 und endet am 29. Dezember 2028.

Das beweist nicht automatisch eine Verzögerung des Gesamtprojektes bis Ende 2028. Unterschiedliche Bau-, Abnahme-, Ausstattungs- und Inbetriebnahmephasen können nebeneinander bestehen.

Aber auch hier fehlt öffentlich eine einfache Antwort auf die Frage, welchen Meilenstein „Bauende November 2026“ heute tatsächlich beschreibt, wenn Bauleistungen desselben ersten Bauabschnitts nach einer aktuellen Ausschreibung erst 2027 beginnen und bis Ende 2028 laufen sollen.

Ein Bodenauftrag taucht sogar zweimal auf

Noch auffälliger wird der Blick in die Vergabehistorie.

Bereits im Februar 2024 schrieb der LBB Walzterrazzo für das OP- und Funktionsgebäude aus: etwa 1.000 Quadratmeter Unterbeton, rund 1.000 Quadratmeter Terrazzobelag und etwa 600 Meter Hohlkehlsockel.

Im September 2026 wurde nun ein Auftrag unter neuer Vergabenummer veröffentlicht. Auftragnehmer ist HST Hanse Stone GmbH; der Zuschlagswert wird in den öffentlich ausgewerteten Datensätzen nicht genannt.

Warum der praktisch identische Leistungsumfang erneut in einem Vergabeverfahren auftauchte, lässt sich aus den von 2halb3 gefundenen öffentlich zugänglichen Unterlagen nicht belastbar beantworten. Es wäre unseriös, daraus ohne Beleg eine aufgehobene Vergabe, fehlende Angebote oder Mehrkosten abzuleiten.

Relevant ist der Vorgang trotzdem: Bei der Aufarbeitung der Kostenentwicklung müsste geklärt werden, welche Vergaben wiederholt, verändert oder neu aufgesetzt wurden und welche finanziellen Auswirkungen daraus entstanden.

19.800 Quadratmeter sind nicht der gesamte Zielausbau

Ein weiterer Punkt verhindert falsche Schlussfolgerungen: Die 19.800 Quadratmeter Nutzungsfläche betreffen nur das derzeitige OP- und Funktionsgebäude.

Die ursprüngliche Entwicklungsplanung für das gesamte Bundeswehrzentralkrankenhaus arbeitete mit rund 40.000 Quadratmetern Nutzfläche für den Zielausbau in mehreren Baustufen. Die zweite Baustufe sollte insbesondere Normalpflege und weitere Ambulanzen aufnehmen.

Und diese Gesamtplanung wird gerade erneut angefasst.

2026 vergab der LBB die Fortschreibung der Entwicklungsplanung zum Zielausbau des Bundeswehrzentralkrankenhauses. Gegenstand sind unter anderem Krankenhausbetrieb, Architektur, technische Ausrüstung und Variantenuntersuchungen. Die ursprüngliche Entwicklungsplanung stammt aus dem Jahr 2014. Die geschätzte Auftragssumme für die neue Planungsleistung lag bei rund 450.000 Euro netto.

Schon 2024 erklärte die Bundeswehr zudem, dass nach OP-Gebäude und Energiezentrale langfristig weitere Bauabschnitte mit einem Investitionsvolumen von mehr als 700 Millionen Euro vorgesehen seien.

Das macht deutlich: Die 275,8 Millionen Euro sind nicht die Endsumme der Modernisierung des gesamten Bundeswehrzentralkrankenhauses.

Die Energiezentrale kommt noch hinzu – gehört aber nicht einfach auf die Rechnung

Parallel zum OP-Gebäude entsteht eine neue Energiezentrale. Sie soll nach Angaben der Bundeswehr rund 33 Millionen Euro kosten und ist notwendig, um das neue Gebäude mit Wärme, Dampf sowie technischer und medizinischer Druckluft zu versorgen. Gleichzeitig wird sie aber auch den übrigen Krankenhausbestand anbinden.

Deshalb wäre es falsch, diese 33 Millionen Euro einfach auf die 275,8 Millionen Euro aufzuschlagen und anschließend von „Kosten des OP-Neubaus“ zu sprechen.

Dasselbe gilt für die 85 Millionen Euro Medizintechnik: Sie gehören zur Gesamtinvestition in die medizinische Funktion, sind aber keine Baukosten im engeren Sinn.

Viele Zuständige – keine zentrale öffentliche Kostenrechnung

Die Zuständigkeiten verteilen sich auf mehrere Stellen. Maßnahmenträger ist das Bundesamt für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr mit dem Kompetenzzentrum Baumanagement Wiesbaden. Die Fachaufsicht liegt beim Amt für Bundesbau. Die Bauausführung übernimmt der Landesbetrieb Liegenschafts- und Baubetreuung in Koblenz. Die medizinischen Geräte beschafft wiederum das BAAINBw.

Für ein Bundesprojekt dieser Größenordnung ist eine solche Arbeitsteilung nicht ungewöhnlich.

Für die Öffentlichkeit entsteht daraus jedoch ein Problem, wenn unterschiedliche Behörden und Projektbeteiligte unterschiedliche Kosten-, Bau- und Inbetriebnahmestände veröffentlichen, ohne sie in einer aktuellen Gesamtübersicht zusammenzuführen.

Was nach der Recherche belastbar bleibt

Der Neubau kostet sehr viel Geld. Aber die Kostenhöhe allein liefert keinen Beleg für Verschwendung oder Überteuerung. Vergleichbare Krankenhausprojekte bewegen sich teilweise in ähnlichen oder sogar höheren Kostenbereichen pro Nutzungsquadratmeter.

Der eigentliche Recherchekonflikt liegt woanders.

2022 wurden 221 Millionen Euro genannt. Heute stehen 275,8 Millionen Euro genehmigte Baukosten im offiziellen Projektstand. Die Gebäudefläche war bereits vor Veröffentlichung der 221 Millionen nahezu auf ihrem heutigen Niveau. Die allgemeine Baupreisentwicklung liefert eine plausible Teil-Erklärung, aber keine vollständige und belastbare Kostenüberleitung.

Und parallel nennt der Bundesbau November 2026 als Bauende, während eine neue Ausschreibung für denselben ersten Bauabschnitt Bauleistungen bis Dezember 2028 vorsieht.

Beides kann fachlich erklärbar sein.

Öffentlich nachvollziehbar erklärt ist es bislang nicht.

Deshalb lautet die zentrale Frage nicht: „Warum ist ein hoch technisiertes Krankenhaus so teuer?“

Sie lautet:

Wie entwickelte sich der genehmigte Kostenrahmen dieses konkreten Gebäudes von den früher veröffentlichten 221 Millionen Euro auf heute 275,8 Millionen Euro – und welcher Termin gilt inzwischen tatsächlich für die vollständige bauliche Fertigstellung?

Solange eine aktuelle Kostenfortschreibung mit Preisstand, Kostengruppen, genehmigten Änderungen und Nachträgen öffentlich nicht vorliegt, lässt sich diese Frage nicht belastbar beantworten.

Weiterführend hat 2halb3 bereits beim Schulprojekt in Westerburg untersucht, wie problematisch unterschiedliche öffentliche Kostenstände werden können: Westerburg: Millionenprojekt mit offenen Kostenfragen. Auch bei der L3279 in Dornburg zeigte der Abgleich mit Vergabeunterlagen, dass offizielle Erklärungen und dokumentierte Planungsstände nicht immer dasselbe Bild ergeben: L3279: Was war an den Leitungen wirklich unbekannt?.

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Quellen:

  • Bundesbau – „Eine Mammutaufgabe – Neubau Operations- und Funktionsgebäude“ – aktueller Projektstand mit Kosten, Flächen, Bauzeit und Zuständigkeiten.
    Bundesbau-Projektseite öffnen
  • Bundeswehr – „Modern und zukunftsorientiert: Der Ausbau des Zentralkrankenhauses geht voran“, 20. Juni 2024 – 275 Millionen Euro, Fertigstellung 2027, Energiezentrale und weitere Investitionen.
    Bundeswehr-Beitrag öffnen
  • EU Publications Office – frühe Masterplanung des ersten Bauabschnitts – rund 32.860 m² BGF.
    EU-Vergabeunterlage öffnen
  • Vergabe 21D0268 – Technisches Inbetriebnahmemanagement – rund 19.600 m² NUF und 48.600 m² BGF bereits 2021.
  • Hitzler Ingenieure – Grundsteinlegung 2022 – 221 Millionen Euro sowie 85 Millionen Euro Medizintechnik.
    Projektmeldung öffnen
  • Statistisches Bundesamt – Baupreisindizes für Nichtwohngebäude.
    Destatis-Baupreisindex öffnen
  • LBB/TED – 26E0521, WC- und mobile Trennwände – Ausführung 3. Mai 2027 bis 29. Dezember 2028.
  • EU-Vergabe 24E0038 – Walzterrazzo 2024, rund 1.000 m² Unterbeton, 1.000 m² Terrazzobelag und 600 m Sockel.
  • LBB – 25E0608, Walzterrazzo, im September 2026 als vergebener Auftrag veröffentlicht.
  • LBB – Fortschreibung der Entwicklungsplanung zum Zielausbau 2026.
  • AKG Krankenhausarchitekten – Erweiterungsbau Universitätsklinikum Frankfurt – 263,1 Mio. Euro, 19.700 m² NUF, 56.200 m² BGF.
  • Heidekreis-Klinikum – Neubau – 278 Mio. Euro, 22.800 m² Nutzungsfläche, 45.000 m² BGF.
    Projektkennzahlen öffnen
  • Klinikum Memmingen – Neubau – rund 500 Mio. Euro, 34.907,82 m² Nutzfläche und 75.230,60 m² BGF.
    Projektseite öffnen
  • 2halb3 – Westerburg: Millionenprojekt mit offenen Kostenfragen.
    2halb3-Beitrag öffnen
  • 2halb3 – L3279: Was war an den Leitungen wirklich unbekannt?
    2halb3-Beitrag öffnen

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